BLOGAngst - Realität oder Täuschung?

Angst

Realität oder Täuschung?

Nahezu alle Menschen haben Angst. Jedoch sind sich nur wenige dieser Angst bewusst. Aber nur, wenn sie sich dessen bewusst sind, können sie erkennen, wie sich diese Angst auf die persönliche Lebensqualität auswirkt. Denn mit der inneren Angst können wir unser eigenes Leben nicht so genießen, wie wir es gerne würden.

Dabei ist es wichtig, zwei Formen der Angst zu unterscheiden:

Reale und begründete Angst, die uns vor etwas schützen soll
(zumindest teilweise):

  • Die Angst, aus großer Höhe nach unten stürzen.
  • Die Angst vor einem Krieg, in dem Sie verwundet oder gar sterben könnten.
  • Die Angst, überfallen, verletzt oder getötet zu werden.

Die irrationale Angst, die uns behindert:

  • Angst, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer zu stehen. Oder die Angst, eben gar keine Aufmerksamkeit zu erhalten.
  • Die Angst von Männern, eine attraktive Frau anzusprechen, um sie kennenzulernen. Ihre Angst, die von ihnen begehrte Frau das erste Mal zu berühren und das erste Mal zu küssen.
  • Die Angst von Frauen, abends auszugehen und von keinem Mann angesprochen zu werden.

Über die reale Angst:

Wie bereits erwähnt, schützen uns die realen Ängste vor etwas. Sie stellen sicher, dass wir gesund und am Leben bleiben. Sie verhindern, dass wir elendig verhungern, erfrieren oder auf andere Art zu Tode kommen.

Diese Ängste sind wichtig. Stellen Sie sich einen Dachdecker vor, der keinen Respekt vor enormer Höhe hätte. Wie leicht könnte er durch eine unvorsichtige Bewegung den Halt verlieren und nach unten stürzen.

Die übertriebene Angst hingegen ist aber wenig hilfreich: beispielsweise, wenn die Schockstarre einsetzt und man sich gar nicht oder nur kaum bewegen kann. Denn wie kann man sich so aus einer Gefahrensituation befreien?

So wichtig die realen Ängste für unser Überleben sind, genauso wichtig ist es aber auch, dass diese nicht übermäßig stark ausgeprägt sind und uns damit am Handeln hindern.

Worauf ich hier jedoch detaillierter eingehen möchte, ist …

Über die irrationale Angst:

Das sind Ängste vor Dingen, die unser Leben nicht direkt bedrohen. Es sind Dinge, von denen wir gelernt haben, sie nicht zu tun. Wir haben sie so verinnerlicht, dass schon der bloße Gedanke daran, möglicherweise eine Panik auslösen kann. Daher vermeiden wir diese Dinge oftmals automatisch und unbewusst.

Wir sind uns dieser irrationalen Ängste durchaus bewusst. Doch (er)finden wir meistens Ausreden dafür. Denn damit können wir vor uns rechtfertigen, daran nichts ändern zu müssen. Beliebte Ausreden sind:

  • Die anderen sind schuld!
  • Ich konnte nicht, weil …

Doch wenn wir das erkennen, und uns bewusst entschließen, diese Ängste zu überwinden, werden die Ausreden zunehmend schwächer. Und das gibt uns die Möglichkeit, tatsächlich etwas zu verändern:

Mut heißt nicht, ohne Angst zu handeln,
sondern trotz der Angst.
(Unbekannt)

Viele dieser Ängste sind sozialer Natur. Wir haben verlernt, auf andere Menschen zuzugehen, mit ihnen zu sprechen, mit ihnen Spaß zu haben.

Indem wir das Problem erkennen, lösen wir es aber noch lange nicht. Aber sobald wir es erkannt haben, erhalten wir zumindest schon einmal die Möglichkeit, das Problem zu lösen. Dann werden wir automatisch Dinge entdecken und in unser Leben ziehen, die uns dabei helfen, das Ziel zu erreichen.

Das funktioniert unter anderem, weil Sie Ihre Aufmerksamkeit genau darauf lenken. Denken Sie an die folgenden Beispiele:

  • Sie möchten gerne ein neues Auto kaufen. Sie wissen auch genau, welches Modell es sein soll und welche Farbe. Plötzlich sehen Sie überall Autos von genau diesem Modell und in dieser Farbe. Sind diese nun plötzlich aufgetaucht? Nein, sie achten nur bewusster darauf und daher fallen ihnen diese nun öfter auf.
  • Sie wünschen sich unbedingt ein Kind. Plötzlich bemerken Sie überall schwangere Frauen und Frauen mit einem Kinderwagen. Auch diese sind Ihnen bisher kaum aufgefallen. Dadurch, dass Sie von diesem Thema nun auch betroffen sind, nehmen Sie die diese Frauen bewusst wahr.

Wenn Sie diese Erfahrungen nachvollziehen und bestätigen können, werden Sie auch das folgende Zitat verstehen:

Energie folgt der Aufmerksamkeit.
(Huna-Prinzip)

Wenn Sie Ihre Energie auf die Angst konzentrieren, dann werden Sie die Angst schüren. Wenn Sie Ihre Energie auf die Lösung konzentrieren, dann wird die Angst immer mehr und mehr in den Hintergrund treten und irgendwann sogar komplett verschwinden.

In diesem Sinne: verzichten Sie auf Ausreden und stehen Sie zu Ihrer Angst. Sie sind nicht allein damit, und es ist keine Schande, es zuzugeben. Fangen Sie damit an, und gestehen sie es sich selbst gegenüber wenigstens ein. Und dann fangen Sie, an es zu ändern!

Wenige Menschen beherrschen die Kunst,
sich vor den richtigen Dingen zu fürchten.
(Juli Zeh)

Viel Erfolg!

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Von Rudolf Lechleitner am 25.01.2015

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